Glaubst du auch, dass Geburt ein schmerzhafter Prozess ist, vor dem viele Frauen Angst haben?

Darf ich dir eine kleine Story erzählen?

Vor meiner ersten Schwangerschaft vor 8 Jahren habe ich das auch so gedacht! Ganz ehrlich – ich hatte immer das Gefühl, wenn ich ein Kind bekomme, ist mein Leben zu Ende.

Das sind nicht gerade die besten Voraussetzungen überhaupt die Bereitschaft zu haben für eine Schwangerschaft…

Aber irgendwann kam dann doch die Phase im Leben, der richtige Partner und der innere Wunsch nach einem gemeinsamen Kind.

Da steuert die Natur doch ganz schön in der Entscheidung mit. Eigentlich – wenn die NachwuchsHormone erwachen ist Mensch so ziemlich machtlos…

So lief ich dann auch relativ blind in das Abenteuer Schwangerschaft ein. Meinem Babyglück stand allerdings ein großes Ereignis im Weg: die Geburt.

Wie sollte, wie könnte ich diese „Hölle“ so unbeschadet wie möglich überstehen?

Durch meine gut 18jährige Karriere als Leistungssportlerin stand ich mehr als einmal vor Situationen & vor allem großen, wichtigen Wettkämpfen, durch die ich trotz wahnsinniger Nervosität durch musste… – nicht „irgendwie“, sondern gezielt, mit Erfolg!

Also ging ich her und habe mich mit den Mitteln auf die Geburt vorbereitet, die mir aus meiner Ausbildung, Erfahrung und letztendlich auch meiner Fantasie zur Verfügung standen.

Natürlich war ich geprägt von den ganzen Geschichten, die man als Frau seit man denken kann wahrnimmt: Geburt ist schmerzhaft und ein furchtbares Ereignis.

Auf die Idee gekommen, dass ich am Schmerz irgendetwas ändern, gar beeinflussen kann, bin ich leider nicht.
Für mich war es daher wichtig: wenn schon Schmerz, dann bitteschön möglichst kurz!

Mein Gefühl sagte mir: 4 Std sind für mich ok.

Natürlich habe ich mir dann gedacht: „hm… 2 Std. wären ja noch besser“, aber ich spürte förmlich, wie sich mein Körper dagegen gesträubt hat.

Dementsprechend hatte ich ein Bild verinnerlicht, in dem ich mich während der Geburt sah, wie ich die Geburt mit Schmerzen erlebe. Und so kam es auch!
Meine Geburt ging auf die Minute 4 Std. von der ersten bis zur letzten Wehe, wobei es gefühlt nur eine einzige Wehe war – es gab keine Pause, keine Möglichkeit zum Veratmen, keine Möglichkeit mal etwas auszuruhen – Nichts. 4 Std. volle Power hat mich mein Körper da durchgejagt.

Ich höre noch meinen Mann, wie er die Hebamme fragte, wie lange es noch dauern würde. Als die Hebamme dann meinte: „Haja, bei einer Erstgebärenden … das dauert noch.“ Wusste ich innerlich: „Oh nein, das dauert nicht mehr lange.“

Meine größte Angst war während der Geburt zu reißen oder gar einen Dammschnitt zu bekommen. So habe ich mich sehr darauf konzentriert, dass mein Damm heil bleibt, dennoch konnte ich das Baby nicht einfach so rauslassen – die Angst war spürbar und hielt mich zurück. Und dann kam es so, wie es kommen musste: ich hatte einen Scheidenriss. Na Bravo.

Was mich aber unheimlich fasziniert hatte, war die Tatsache, dass ich wirklich diese 4 Stunden bekommen habe!

Und nachdem ich diese Erkenntnis für mich gewonnen hatte und klar war, dass wir wieder Nachwuchs erwarten, habe ich mir gedacht: „Und jetzt schalte ich den Schmerz ab!“

Die Uhrzeit, wie lange es dauern würde, war mir ehrlich gesagt egal. Mein Fokus lag darauf KEINEN Schmerz zu haben. Gar nicht so einfach, denn wie fühlt es sich denn an, wenn alles gut ist??

Da hieß es für mich in die Trickkiste zu greifen. Aber es hat sich gelohnt: nach 3,5 Stunden in einem faszinierenden Geburtsfluss kam Sohn Nr. 2 spontan alleine bei uns zu Hause auf die Welt, weil ich in keinster Weise damit gerechnet habe, dass es so schnell geht. Die Hebamme kam dementsprechend zu spät, da sie auch nicht geglaubt hat (nachdem sie mich so entspannt am Telefon hörte), dass sich da heute noch was tut.

Aber kaum hatte ich den Hörer aufgelegt, kamen die Wehen bereits im regelmäßigen Abstand von 5 Minuten. Beide Männer – Mann und Sohn Nr. 1 haben mich in Ruhe gelassen, denn das wollte ich so. Ich wollte einfach meine Ruhe. Habe das Wasser in den Pool eingelassen und hatte ca. 1Std vor der Geburt das Bedürfnis ins warme Wasser zu gehen.

So habe ich unseren zweiten Sohn in aller Ruhe geboren – auch die Nachbarn (Reihenmittelhaus 5m Breite der 80er – also, wenn der Nachbar hustete konnte man deutlich teilhaben) haben nichts davon mitbekommen, denn es gab nichts zu tönen, nichts zu schreien. Ich musste selbst die beiden Männer rufen, dass „er“ schon da ist, weil sie nichts mitbekommen haben.

Für mich eine unglaubliche Erfahrung, wenn ich sie nicht selbst erlebt hätte.

Und deshalb: darf ich dir zeigen, wie auch du es innerhalb von 4 Wochen schaffen kannst, deine Ängste vor der Geburt abzulegen?

Komm gern in die Live-Webinare und hole dir wertvolle Übungen, die sofort Ängste & negative Gedanken reduzieren!